Das Beste, was die Natur zu bieten Hat

Wenn Fleisch, dann aus freier Wildbahn!

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Warum Wild nie bio ist und wir es trotzdem essen sollten

Das Fleisch, das in unserem Aufschnitt steckt, unseren Burgern, Beissern, Konserven und Würsten, stammt ausschließlich von frei lebendem Wild und ist damit ein echtes und ursprüngliches Naturprodukt. Die Tiere, wie etwa Rehe, Rothirsche und Wildschweine wachsen vollkommen natürlich im Rhythmus der Natur in freier Wildbahn auf, statt zusammengepfercht in industriellen Mastbetrieben. Beim Wilden Heinrich gibt es weder Medikamente noch Wachstumshormone – draußen im Wald und auf den Feldern findet das Wild alles, was es zum Leben benötigt. Das Wild nimmt dabei nur die Nahrung auf, die es gerade braucht, natürlich und abwechslungsreich. Dadurch entsteht langsam aber sicher ein zartes Muskelfleisch von besonderem Geschmack. Das Fleisch ist zudem fett- und cholesterinarm, dafür aber reich an hochwertigem Protein, Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen (z. B. Eisen, Zink und Selen) und enthält ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Aber warum kann dann Wild nicht bio sein, wenn doch so viele ökologische Fakten dafürsprechen? Wild ist freilebend und das bedeutet, dass nicht kontrolliert wird, was das Tier an Nahrung aufnimmt. Damit scheidet eine Bio-Zertifizierung aus.

Bewusstes und regionales Essen und steht im Gegensatz zu eintönigem und globalisiertem Fastfood. Heutzutage geht darum, gute, saubere und faire Lebensmittel zu beziehen.

Wildbret bzw. Wildfleisch ist ein gutes Beispiel dafür. Kaum ein Lebensmittel wird sauberer hergestellt. Die Ressourcen der Erde, die Ökosysteme oder die Umwelt werden geschont und die Tiere können ein natürliches Leben führen. Wildbret ist außerdem wohlschmeckend, nahrhaft, frisch, gesundheitlich einwandfrei, die Sinne anregend und befriedigend.

Wild ist etwas Besonderes, früher gab es eigentlich nur zu Weihnachten und an Feiertagen Wild. Die meisten Menschen kennen es als klassischen Braten, so wie Großmutter es am besten konnte. Das tut dem hochwertigen Lebensmittel aber Unrecht, denn es ist ein absolut universelles und rundum großartiges Lebens- und Genussmittel. Wildfleisch lässt sich nicht einfach irgendwo einordnen oder mit irgendetwas anderem vergleichen. Wenn man es umschreiben müsste, würde man vielleicht sagen es ist saftig und mager, zart und aromatisch, besonders und herb. Wirklich verstehen kann man das aber erst, wenn man einen gutes und gereiftes Stück Wildfleisch auf dem Teller hat und es selbst probieren kann.

Was macht der Jäger?

Die Lust am Jagen – das ist wohl einer der am stärksten verwurzelten Grundtriebe des Menschen. Heute jagen wir jeden Tag nach besonderen Augenblicken, nach einzigartigen Erlebnissen, nach guten Schnäppchen und vielleicht auch nach dem perfekten Stück Fleisch. Ursprünglich war dieser Trieb aber unser Überlebensgarant und hat auch dazu beigetragen, dass wir heute alle Menschen sind. Nicht bei allen hat sich dieser Trieb gänzlich abgewandelt und so gibt es heute noch einige Jäger, die selbst raus in die Wälder gehen und sich ihren Braten selbst erlegen.

Müssen Nutztiere erst noch die weite Reise zum Schlachthof überstehen, was oftmals unter großem Stress und tierunwürdig geschieht, streckt der Jäger das Wild an Ort und Stelle in seinem gewohnten Habitat. Das wirkt sich positiv auf den Geschmack des Fleisches aus. Die Jagd wird in Deutschland innerhalb gesetzlicher Zeiträume reguliert, da das bei uns lebende Wild fast keine natürlichen Feinde mehr hat.

Die gezielte Bejagung ist erforderlich, um die nicht unerheblichen, durch das Wild verursachten sogenannten Fege-, Verbiss- und Schälschäden in unseren Wäldern im Griff zu halten. So trägt verantwortungsvolles Jagen dazu bei, das Ökosystem Wald im Gleichgewicht zu halten.